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Lüftung

Warum ein Luftsystem mit Wärmerückgewinnung?
Der Wohnstandard ist in den vergangenen Jahren ständig gestiegen. Nie waren die heimischen Wände besser gedämmt als heute. Aber wir lüften noch wie zu Uromas Zeiten. Nichts gegen eine ordentliche Fensterlüftung. Aber: Wer sorgt wirklich diszipliniert für die notwendige Frischluftzufuhr? Sprich, öffnet die Fenster alle zwei bis drei Stunden in jedem Raum für gut 5 Minuten sperrangelweit die Fenster? Meist scheitert dies schon an den Blumen auf dem Fensterstock.
Fensterlüftung ist daher im wesentlichen Zufallslüftung, energetisch unsinnig (bis zu 50% der Energie geht verloren) und ist somit ungeeignet für die Niedrigenergiehäuser der heutigen Bauweise und den Anforderungen der EnEV.
Auch
mit einem gekippten Fenster ist es nicht getan. Und in der Heizperiode wird hier auch noch ständig die Energie buchstäblich zum Fenster hinausgeworfen. 
Doch der Mensch braucht 30 Kubikmeter Frischluft pro Stunde. Sonst wird er müde, unkonzentriert, lustlos und bekommt schlimmstenfalls ein labiles Immunsystem. Keine rosigen Aussichten, bedenkt man, dass wir uns bis zu 80 Prozent unseres Lebens in geschlossenen Räumen aufhalten.
Mehr als die Hälfte des Gesamtwärmeverlustes eines Hauses entfallen mittlerweile auf Verluste durchs Lüften. 
Dabei können Heizkosten gespart und gleichzeitig ein gesundes Wohnklima geschaffen werden, überlässt man die Arbeit einer Anlage. 

Eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung kann Heizkosten bis 40 Prozent einsparen.

In Zeiten steigender Energiepreise ein schlagendes Argument. 

Abluftwärme nutzen - Energie sparen

Das Prinzip ist einfach: Die verbrauchte Luft wird abgesaugt, gefilterte Frischluft zugeführt. Eine kontrollierte Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt jedoch nicht nur für den notwendigen Luftaustausch, sie erwärmt die angesaugte Außenluft gleich durch die Wärme der Abluft. Da bleibt die Temperatur im Haus durchgehend angenehm. 

Zum nachträglichen Einbau bieten sich Einzellüftungssysteme an, die in Küche, Bad und Toilette neben oder unter den Fenstern montiert werden. Effizienter ist eine Zentralanlage mit sogenanntem Kreuz-Gegenstrom-Wärmetauscher. Sie gewinnt bis zu 90 Prozent der Abluftwärme zurück. Im Gegensatz zu Klimaanlagen ist der Stromverbrauch übrigens minimal, nicht höher als der eines modernen Kühlschranks, und die eingesparte Energie liegt auf jeden Fall um ein vielfaches höher.
Herzstück jedes Systems ist das Zentralgerät mit meistens zwei Ventilatoren für die Luftförderung. Aufstellort ist entweder der Keller oder der Dachboden. Mittlerweile sind aber auch schon so kompakte und leise Geräte auf dem Markt, die für eine 100-Quadratmeter-Wohnung konzipiert im Küchenschrank untergebracht werden können.
Bei Kellereinbau bietet sich zusätzlich die Möglichkeit eines Erdwärmetauschers: die Außenluft wird nicht direkt angesaugt, sondern erst durch ein unterirdisches Rohr geleitet. Vorteil hier. Vorwärmung im Winter und Abkühlung im Sommer.
Während die notwendigen Luftkanäle im Neubau im Fußbodenaufbau oder Installationschacht verlegt werden können, ist beim Nachrüsten Einfallsreichtum gefragt. Bewährt haben sich abgehängte Flurdecken, Spitzböden oder Kniestöcke.
Lüftungsanlagen sind äußerst pflegeleicht und leicht in der Wartung. Die beschränkt sich auf regelmäßige Filterwechsel oder -reinigung, die durch den Nutzer leicht selbst durchgeführt werden können. Je nach verwendeter Filtermatte werden Stäube unterschiedlicher Korngröße zurückgehalten. Für Mücken und Fliegen heißt das: ade, ihr Plagegeister! Auch Allergiker können aufatmen: Schmutz, Staub und Pollen bleiben draußen und im Gegenzug saugt die Anlage den Cocktail aus Kohlendioxid, Feuchtigkeit, Ausdünstungen von Möbeln sowie Baustoffen aus dem Haus und sorgt so automatisch für ein gesundes Wohlfühlklima. Wichtig nicht nur für Allergiker: denn mit immer höherer Luftfeuchte steigt auch das Asthma- und Allergierisiko, wie aktuelle Studien beweisen.
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