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Heizen mit Erdöl
Heizöl wird als Brennstoff schon relativ lange genutzt. Zentralheizungen ließen sich damit automatisch befeuern, und die Heizungsregelung wurde wesentlich einfacher als bei Feststoffkesseln. Zudem verbrennt Heizöl wesentlich sauberer als zum Beispiel Kohle. Es entstand also erheblich weniger Schwefeldioxid. Kohlenmonoxid und Ruß. So konnte Heizöl innerhalb weniger Jahre die festen Brennstoffe weitgehend in den Hintergrund drängen, und Neubauten wurden schon bald mit zentralen Ölkesseln ausgestattet. Viele der bestehenden Feststoffkessel wurden auch auf Ölbetrieb umgestellt. Diese umgerüsteten Anlagen verbrauchten aber viel Energie. Der Nutzungsgrad einer solchen Anlage lag bei ca. 60-70%.
Ganz anders präsentiert sich die moderne Ölheizung heute. Die Weiterentwicklung der Ölkessel hat den Schadstoffausstoß weiter verringert und den Nutzungsgrad auf über 80% erhöht. Durch die ständig gestiegenen Anforderungen der Wärmeschutzverordnung verbrauchen Gebäude heute nicht mehr 30 oder gar 40 Liter Öl pro Quadratmeter und Jahr sondern nur noch zwischen 3 und 10 Liter. Dadurch verringert sich nicht nur die Brennstoffrechnung, sondern auch die Kosten für die Lagerung des Heizöls. Die Lager für das Heizöl müssen so beschaffen sein das evtl. austretender Brennstoff nicht in das Grundwasser gelangen kann. So gibt es doppelwandige Erdtanks, oder bei bei Lagerung im Keller öldichte Wannen in denen der Tank liegt bzw. Sicherheitstanks, bei denen diese Wanne entfällt. Beim heutigen geringen Ölverbrauch reichen wenige Quadratmeter für die Lagerung aus. Deshalb ist selten ein eigener Raum dafür notwendig. Bei Ölkesseln überwiegt die Zahl an bodenstehenden Geräten deutlich, obwohl auch seit geraumer Zeit Wandgeräte angeboten werden.

Ölkessel erreichen inzwischen einen hohen Nutzungsgrad. Bei hochwertigen Kesseln reichen die Werte bis zu 95%. Der Nutzungsgrad bezieht sich immer auf den sogenannten Heizwert von Brennstoffen. Das ist die im Brennstoff vorhandene Energie ohne die in Form von Wasserdampf gespeicherte Energie, weil diese früher noch nicht genutzt werden konnte. Die gesamte im Brennstoff enthaltene Energie (mit Wasserdampf) nennt man Brennwert. Moderne Geräte, die auch diese Energie nutzen können nennt man Brennwertgeräte. Brennwertkessel kühlen die Abgase so weit ab, das der Wasserdampf kondensiert wird und die Verdampfungsenergie frei wird. Da aber der Nutzungsgrad weiterhin auf den Heizwert bezogen wird, erreichen diese Geräte einen rechnerischen Nutzungsgrad von bis zu 105%. 

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