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Solarenergie
25° im Schatten und Ihr Heizkessel läuft, wundert Sie das nicht? 
Die Lösung? Eine Solaranlage!
 Denn: Die Sonne schickt uns keine Rechnung!
Solaranlagen sind heute in Zeiten ständig steigender Energiepreise in aller Munde, schließlich ist die Sonne die einzige kostenlose Energiequelle und liefert in 8 Minuten der Erde soviel Energie, wie die Menschheit in einem Jahr verbraucht.. Solaranlagen sind ausgereift, arbeiten zuverlässig und mit hoher Effizienz. Ihre Planung und Ausführung ist für uns eine Selbstverständlichkeit. 

Trotzdem werden Solaranlagen häufig mit Skepsis begegnet. Doch auch in den Medien nimmt das Thema immer mehr Raum ein (z.B. Stiftung Warentest, Ökotest etc.), so dass die Solarthermie keineswegs mehr ein "Exotenthema" darstellt, sondern als seriöse und ausgereifte Technologie anerkannt ist. Wir haben versucht, für Sie als (hoffentlich) zukünftigen Anlagenbetreiber einige Fragen zu beantworten, welche uns im Gespräch mit unseren Kunden häufig gestellt werden und hoffen dadurch, bestehende Unklarheiten und Missverständnisse auszuräumen:
Klicken Sie hier oder auf das Bild solar.kold02.jpg (149788 Byte) um sich einige Beispiele anzusehen!

Solarthermie oder Photovoltaik (PV)?

Bei den thermischen Solaranlagen wird im Kollektor WÄRME erzeugt und über Rohrleitungen in den Solarspeicher transportiert, von wo aus diese Wärme bevorratet und genutzt werden kann.
Bei Photovoltaikanlagen (PV) wird im Kollektor STROM erzeugt,  welcher zu festgelegten Tarifen ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird.
Da sich unsere Firma auf thermische Solaranlagen spezialisiert hat, wird im nachfolgenden nur auf diese eingegangen.

Woraus besteht eine Solaranlage?

1. den Kollektoren: 

   Das wichtigste Bauteil. Er fängt die von der Sonne kommende Strahlung auf und wandelt sie in Wärme um. Dabei werden Flachkollektoren  und Röhrenkollektoren  unterschieden. 

2. dem Solarspeicher:

 In diesem wird über einen extra Wärmetauscher die gewonnene Wärme eingelagert und nutzbar gemacht. Je nach Anlage sind verschiedene Typen und Größen erhältlich. Für Anlagen mit Heizungsunterstützung empfehlen sich sogenannte Schicht-Speicher. Durch die innere Konstruktion wird das erwärmte Wasser sofort in die entsprechende Temperaturzone des Speichers "eingeschichtet" und es steht schnell Wärme zur Verfügung.

3. dem Solarregler: 

Der Solarregler überwacht die Temperaturen im Kollektor und im Speicher und schaltet bei entsprechender Temperaturdifferenz die Solarpumpe ein. Das Angebot reicht von einfachen Solarreglern bis hin zu Komplettlösungen mit integrierter Ertragserfassung, die das gesamte Heizungssystem incl. aller Heizkreise, Mischer, Warmwasserbereitung, Festbrennstoffkessel und konventionellen Wärmeerzeuger steuern, für jeden Anwendungsfall also das richtige.

4. Solarstation und Rohrleitungen:

fördern die im Kollektor erzeugte Wärme zum Solarspeicher mittels einer speziellen Wärmeträgerflüssigkeit. Diese muss sowohl hochtemperaturbeständig (bei Röhrenkollektoren bis zu 280 °C) als auch frostsicher ( bis mind. -20°C) sein. Die Solarstation umfasst i.d.R. Sicherheitsventil, Absperrventile, Durchflussmengenmesser und die Pumpe. Hinzu kommt noch ein auf die Größe der Solaranlage abgestimmtes Ausdehnungsgefäß. Die Rohrleitungen müssen in der Dimensionierung auf die zu übertragende Wärmemenge abgestimmt sein. Bei der Dämmstoffauswahl für die Rohrleitungen muss auf die hohen Temperaturen und im Außenbereich auf UV-Beständigkeit geachtet werden.

Flach- oder Röhrenkollektoren?

   Flachkollektoren sind wegen ihres attraktiven Preis- Leistungsverhältnisses am weitesten verbreitet. In einem wärmegedämmten Gehäuse befindet sich unter einer Solarglasscheibe das beschichtete Absorberblech. Darauf oder darunter ist ein Kupferrohr befestigt, durch das die Wärmeträgerflüssigkeit fließt und dabei die solare Wärme aufnimmt.

   Beim Röhrenkollektor folgt die Bauart dem gleichen Wirkungsprinzip. Die Absorber sind allerdings in einzelnen, parallelen Glasröhren untergebracht, in denen Vakuum herrscht, wodurch die Wärmeverluste sehr gering gehalten werden. In der Mitte jeder Glasröhre fließt die Wärmeträgerflüssigkeit durch ein Rohr und transportiert die Wärme zu einer Sammelleitung.

    Grundsätzlich eignen sich beide Typen weitgehend gleichgut für die meisten Anwendungsfälle. Röhrenkollektoren haben vor allem bei wenig Sonne einen besseren Wirkungsgrad, sind aber deutlich teurer. Meist ist es bei ausreichend Dachfläche preiswerter, den geringeren Ertrag der Flachkollektoren durch mehr Kollektorfläche auszugleichen.

Welche Vorteile bietet die Dachintegration?

   Die Einbauart der Kollektoren - Aufdach oder Indach - hat grundsätzlich keinen Einfluss auf die Funktionsweise. Die Dachintegration bietet sich vor allem beim Neubau oder sowieso anstehender Dacherneuerung an und ist nur mit Flachkollektoren möglich. Durch die Dachintegration entfallen die Kosten für den Dachbelag unter den Kollektoren. Für Dichtigkeit sorgen vorgefertigte Eindeckrahmen ähnlich wie bei Dachfenstern. Unserer Meinung nach ist bei empfindlicheren Dachbelägen ( z.B. Schiefer) eine Indachmontage vorzuziehen, um Schäden am Dachbelag unter den Kollektoren dauerhaft auszuschließen. Die Aufdachmontage ist meist preiswerter und empfiehlt sich so für alle unempfindlicheren Eindeckungen (Dachsteine, Bitumen, Blech etc.). Für Flachdächer können die Kollektoren "aufgeständert" und so optimal ausgerichtet werden.

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